Dankbarkeit hat Strahlkraft

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag ...

... sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme.

Diese Verse aus Psalm 19 geben zeitlos gute Gedanken in die diesjährige Erntedankzeit. Schon am Vortag des Erntedanksonntages wurde der Altar in der Kirche Dresden-Süd  reichhaltig geschmückt. Und es bringt "alle Jahre wieder" besondere Freude, wenn auch diese "Erntedankgaben" nach dem Gottesdienst verteilt und weitergegeben werden.

Darüber hinaus lassen sich beim Besuch der Kirche immer wieder gute Impulse verbindender und ausstrahlender Dankbarkeit aufnehmen, mitunter auch einfach "ohne Worte". Sei es das vom Architekten der Kirche gestiftete und von ihm selbst gestaltete Kunstwerk "Ich bin der Weinstock ..." im Foyer oder auch eine im Nebenraum seit einiger Zeit schon ansprechende "Gute-Werke-Sonne", die im Kinderunterricht gestaltet wurde. Wann und wie auch immer derartige Impulse aufgenommen werden, wie sie wirken, weitergetragen und im tagtäglichen ChristSein umgesetzt werden können, bleibt immerwährender Anspruch und Aufgabe eines jeden selbst.

"... an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" (Mt 7,16). Das mag auch über die Erntedankzeit hinaus Ansporn und Motivation sein, aus täglich geübter und praktizierter Dankbarkeit gegenüber Gott und dem Nächsten eine beständige und ausstrahlende Haltung zu entwickeln. Dankbarkeit hat Strahlkraft.