Ein bis zwei Mal im Jahr lädt unsere Gemeinde Dresden – Süd zum Familiengottesdienst ein. In diesem sollen besonders, aber nicht nur, die Kinder und alle in verschiedenartigen, bunten familiären Situationen lebenden Gemeindemitglieder angesprochen werden. Es darf sich also jeder eingeladen und willkommen fühlen!
In diesem Sinne wählte unser Priester Frank Hartwig für den Gottesdienst am 8. März als Textwort den 23. Psalm: „Der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln“, der Gott als den liebenden Hirten für alle ihm Anvertrauten verdeutlicht. Vor Beginn des Gottesdienstes brachten die Kinder der Gemeinde bereits ihre kleinen Schafe vor den Altar und verbildlichten damit das Textwort. Immer wieder griffen Priester Hartwig und auch der mitdienende Diakon Georg Hartwig das Bild der Schafherde auf, die sich gern in der Nähe ihres guten Hirten aufhält und auch die Gemeinschaft mit den anderen braucht. Sie stellten beide heraus: Gott will für dich da sein und für dich sorgen, er ersetzt dich nicht, wenn du dich entfernst, sondern sucht nach dir und führt dich zurück. Vor dem Bußlied wurden die Gedanken der Gemeinde dann auf bewegende Weise dorthin gelenkt, wo Gottes Hilfe und Nahesein dringend gebraucht wird. Sechs Mitglieder unserer Gemeinde verschiedenen Alters sprachen Fürbitten für Kinder, Eltern, Familien, alle Menschen, die Frieden, Zuwendung und Geborgenheit in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen suchen. Die Gemeinde antwortete zwischen jeder Fürbitte mit der Liedzeile „Der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln“. Der Gottesdienst endete schließlich mit dem bekannten Lied „Weil ich Jesu Schäflein bin“, das noch einmal die Zuversicht ausdrückte, dass Gott auch in Zukunft für jeden sorgen wird. Nach dem Gottesdienst gab es die Möglichkeit, sich bei einem Brunch auszutauschen, kleine Andenken an den Gottesdienst zu gestalten und gemeinsam zu spielen.
Der ein oder andere wird sicher ein paar gute Gedanken oder zumindest einen Ohrwurm des bewegenden Kinderchorliedes mit in die nächste Zeit nehmen können: „Du kennst mich Gott. Du liebst mich noch, kennst meine Not. Drum bleib bei mir mein Gott.“
Neuapostolische Kirche